Mittwoch, 25. November 2009

Endlich am Strand angekommen..

Hey maaaaates,

"how're you doin? I'm good, how're you? Thanks!" Das wird jetzt an den Anfang von jedem Blog gestellt, da das hier ja auch alle sagen und ich ein gaaaanz großer Fan von sinnlosem Small-Talk bin!

Also erst einmal Entschuldigung für die Verspätung des ersten Blogeintrags. Als Entschädigung dafür habe ich die ersten drei Blogs gleichzeitig eingestellt. Ihr dürft also gerne nach diesem Blog herunterscrollen (ich kann das Strahlen in euren Gesichtern förmlich spüren)..

Starten wir am besten mit der altbekannten deutschen Weisheit: "Who a voyage does, has much to tell!" Denn, sie trifft in diesem Falle zu..

Nachdem ich in den unteren beiden Blogs von unseren Erfahrungen in den USA und den ersten Tagen im Niemalsland berichtet habe, bekommt ihr nun die heißesten Stories aus der City serviert. Die letzten vier Tage verbrachten Hannah und ich am Manly Beach. Sehr gechillt dort, schöne Strände und eine entspannte WG mit vier Brasilianern, einem Deutschen und einer Thailänderin. Vielen Dank noch einmal für die Beherbung Basti! Viel haben wir dort eigentlich nicht auf die Reihe bekommen. Ein bisschen Gitarre spielen (it's getting better..), einen 9km langen Scenic Walk gemacht und am Strand gechillt. Wobei, wie konnte ich es vergessen? Es gab da noch eine legendäre Party in der Shark Bar! Wir haben unfassbares Glück gehabt, dass wir dort überhaupt hineingekommen sind. Denn die Alterspobergrenze schien dort bei 23 Jahren zu liegen. Dementsprechenden Spaß hatten wir dort auch. Es gibt eben einfach nichts besseres als Parties mit besoffenen und jungen Backpackern..

Gestern sind wir dann zum nächsten Couchsurfer nach Bondi gezogen (bisher haben wir es famos geschafft für noch keine Unterkunft zu zahlen, du wärst stolz auf mich Christian!). Auch hier haben wir wieder Glück gehabt. Wir wohnen 100meter vom Bondi Beach entfernt und waren heute morgen schon das erste Mal am Coastal Walk joggen. Mittlerweile habe ich mir ab nächster Woche eine Wohnung (in der Uni-Gegend, Kingsford) besorgt. Die Miete ist mit 150 Australischen Dollar pro Woche (inklusive Telefonflatrate nach Deutschland. Wer von den Blogeinträgen nicht schon völlig genervt ist, den kann ich gerne anrufen..) völlig ok und meine Mitbewohner super nett! Ab morgen geht es für mich dann auch mit Tennistraining geben los. 16 Stunden habe ich schon, hoffentlich kommen noch ein paar dazu..

Außerdem fange ich langsam an ein paar Reisepläne zu schmieden. Es gibt hier anscheinend ein "Camper-Relocation"-Ding in der Camper von einem Ort an den anderen gebracht werden ohne dafür zu zahlen (lediglich Benzin muss bezahlt werden). Ayers Rock, Whitsunday Islands und Tasmanien stehen noch auf meinem Programm. Im Januar werde ich dann einmal die nicht ganz so touristische Westküste mit Kollege Tung aus Perth unsicher machen bevor es zu den Australian Open nach Melbourne geht.

Wie auch immer, es gibt so viel zu erzählen, vieles habe ich jetzt beim Schreiben leider schon wieder vergessen. Alles in allem ist es hier total cool, die Leute größtenteils nett und das Wetter großartig! Meinen nächsten Blog versuche ich besser zu ordnen und vor allen Dingen zeitnaher upzudaten.

Grüße in die Heimat!

Bondi

Harbour Bridge

"In Sydney" angekommen..

Tja, Hannah und ich haben jetzt also die ersten Tage "in Sydney" hinter uns. Allerdings wäre der Ausdruck "Sydney" schmeichelhaft für unsere Unterkunft gewählt. Leider haben wir uns in New York ein wenig zu spät um unsere Couchsurfing Möglichkeit in Sydney gekümmert, so dass wir im tiefsten Hinterland gelandet sind. Zur Veranschaulichung: Sydney Central Station --> Penrith (1.15 Stunde) --> Silverdale (via Bus ca. 1 Stunde) --> zum Haus (zu Fuß 30 min.) = 2.45 Stunden nach Sydney. Ganz gut von uns oder? Dazu kam auch noch das Problem, dass "Mama", wie wir sie liebevoll nannten, uns regelmäßig mit Kontrollanrufen nervte, wann wir denn endlich nach Hause kämen. Zu spät konnte es allerdings nie werden. Schließlich fuhr der letzte Bus schon um 6.30 Uhr abends..Aaaaaah!

Was wir trotz miserbaler Location schon gesehen haben:

- Sydneys Touri Sights (schöin!)
- Blue Mountains (unfassbar warm dort)
- Känguruhs (lässig in der Sonne chillend) und Koalas (süüüüüüüüüüß, ich habe mir einen in den Rucksack gesteckt, gelle Klippo ;)

Jedenfalls haben wir aus der ganzen Sache gelernt und wohnen ab heute in Manly Beach (Baby!) und ab Dienstag in Bondi (Baby!). Ab der Woche drauf habe ich eine Wohnung in Newtown für 2 Wochen gefunden und zahle schlappe 250 Australische Dollar (160 Euro). Für hier ein Schnäppchen! Ihr seht, es fängt an zu laufen..Die Tage werden wir dann abends mal unsere 1,75 Liter Bacardi Flasche am Strand killen, die wir für 22.50 $ im USA Duty Free gekauft haben. Unfassbar riesig das DIng :) Aber schließlich müssen wir ja auf meine Trainerstunden anstoßen, die ich hier abgegrast habe. Ich musste zwar leider Gottes behaupten, dass ich hier ein Jahr bleiben werde, aber die Notlüge zahlt sich in barer Münze aus..;)

Cheers und bis die Tage!


Blue Mountains
1. Couchsurfing ErfahrungBusplan..

USA Baby!

Hallo Freunde der gepflegten Unterhaltung!

Schön, dass ihr euch für meinen Australienblog interessiert. In den nächsten knapp 5 Monaten werdet ihr hier top Stories aus Down Under lesen können (großartig, gleich zu Beginn ein solch herausragendes Wortspiel)!

Beginnen wir mit einem kleinen Zeitreise-Rätsel:

Ihr fliegt morgens um 11 Uhr aus Deutschland nach New York. Von dort aus 4 Tage später um 8 Uhr nach Los Angeles. Am gleichen Abend fliegt ihr um 11 Uhr von L.A. nach Sydney. Frage: Wie viele Kühe stehen noch auf der Weide? Hinweis: Ihr werdet diese Frage nicht aus den gegebenen Informationen beantworten können. Es ging mir lediglich darum euch zu zeigen, dass immer weniger Kühe auf Weiden stehen. Wahrscheinlich bedingt durch die globale Erderwärmung..Spaß beiseite, Konsens der Geschichte ist, dass wir in den vergangen Tagen öfter das Zeitgefühl verloren. In Sydney wird es für uns daher am Anfang wohl um 2 Dinge gehen: 1. Uhr finden, um zu wissen wie spät es ist 2. Schlafen.

Nun aber noch eine Rekapitulation der letzten Woche:

Am vergangenen Mittwoch heißt es für Hannah, meine charmante Reisebegleitung die unter www.escort-ladies.com auch für euch zu buchen ist, Byebye Deutschland. Wir wählen allerdings nicht den einfachen Weg nach Australien gen Osten, nein, wir fliegen über die USA. Westcoast for life! 4 Tage verbringen wir in New York. Sagen wir einmal das Wetter meint es nicht allzu gut mit uns. Davon lassen wir uns allerdings nicht unterbekommen und machen das Allerbeste daraus. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an unseren Gastgeber Till und Alexi, der uns mit seiner eigenartigen Kopfhaltung beeindruckte. Hier noch ein paar Bilder:

Brooklyn Bridge
Nur für Experten zu erkennen: 20er Jahre-Verkleidungsparty

Eigentlich nicht geplant, dann aber umso lustiger: Unser Zwischenstopp in L.A.

Verhältnismäßig müde kommen wir morgens in L.A. an und haben absolut 0 Plan von der Stadt. Dank dem Delta Information Guide, der zwar Hannahs verlorene Kamera nicht auftreiben kann, uns aber gute Tipps für den Tag gibt, machen wir uns auf um die Stadt zu erkunden. Große Erwartungen hegen wir beide nicht, sind dann aber umso positiver überrascht, was die Stadt alles zu bieten hat. Wir schlendern durch das mexikanische Viertel, erkunden Hollywood und fahren geschätzte 1.20 Stunde zum Strand nach Santa Monica (auf der Karte sah das ganze nach einem 15minütigen Trip aus..). Super cool in Santa Monica die ganzen Straßenmusiker zu sehen, die GItarre spielen, breakdancen oder artistische Einlagen zeigen. Da wir Geld gut gebrauchen können, geselle ich mich dazu und spiele ein paar Takte auf meiner Gitarre, die ich die ganze Zeit mit mir durch L.A. trage. Im Handumdrehen hat sich eine Menschentraube um mich versammelt und Hannah besorgt größere Körbe für die Dollarscheine, die uns um die Ohren geworfen werden. Schließlich hatten wir viel zu viel Geld gesammelt und machen uns auf zum Flughafen um dieses sinnvoll in Alkohol anzulegen. (Teile dieses Absatzes enthalten fiktionale Inhalte. Der Leser darf sich selbst darüber eine Meinung bilden, was er glaubt und was nicht.)

Bilder aus L.A.:

Elvis in person
Vogel, Simon, wie heißt der deppe Dino nochmal?

Heute sind wir den ersten Tag in Sydney und halten euch natürlich zeitnah über die hiesigen Geschehnisse auf dem Laufenden. Im nächsten Blog gibt es dann folgendes zu lesen:
- unsere erste Couchsurfing Experience
- what's hot and what's not in Sydney
- ausschmückende Adjektive, welche die Story spannend machen

Cheers mates!

P.S.: Christian, Simon, kennt ihr das noch: "Are you okay sitting at an ermgency exit? Auauauauauauauau!" und "Smoking is....not alloooooooowwwwwed on any Delta Flight!". Achja und der lustige Typ, der die Lifevests aufbläst..

Montag, 23. März 2009

Mottoparty in Dubai: Zwei Scheichs auf einem gewoehnlichen Wochenendsausflug

Seid alle zum wahrscheinlich letzten Mal recht herzlich aus der Trendmetropole Saudi-Arabien gegruesst! Schon jetzt duerft ihr euch ueber diesen Blog freuen, denn er wird euch in eine Welt entfuehren, die euch aus eurem grauen Alltag entreisst und hinein in eine paranormale Welt fuehrt. Wieder einmal werdet ihr sehen wie nahe Wahrheit und Luege (oder auch Spass und Peinlichkeit) aneinander liegen koennen. Euer Jonathan Franks!
Wie ihr ja schon aus meinem letzten Blog erfahren habt, bin ich zu Dr. (Alex) House Verlinken kann ich nicht, daher hier der Link :-) www.happyalex.de/da-war-was-los (Spitzname: McDreamy..ja, die Freaks unter euch werden jetzt sagen, dass das nicht passt usw..mir egal :) nach Dubai geflogen um mein Visum fuer Saudi-Arabien verlaengert zu bekommen (der Spass stand dabei natuerlich ganz klar im Hintegrund, schliesslich war mir schon im Vorheinein klar, dass ich mit Alex keinen haben wuerde..). Abends in seinem Hotel angekommen erheiterte mich folgender Zettel:
Jaja, der Alex uebt halt in seiner Freizeit gerne schreiben, seitdem er es vor 2 Wochen an der Uni gelernt hat. Macht er aber schon ganz toll wie ich finde..Nachdem er aber tagsueber so viel geschrieben hatte war er natuerlich abends muede und so ruhten wir uns rechtzeitig fuer den folgenden anstrengenden Strandtag aus. Hier erwies es sich als durchaus wichtig, dass ich wusste wie man einen Sonnenschrim aufbaut. Noch wichtiger war dann allerdings, dass ich wusste wie man am besten verheimlicht, dass man ihn kaputt gemacht hat. Eine Anmerkung noch zum kommenden Foto: Vor 3 Jahren hat sich Alex mal an einer schweren Einkaufstuete verhoben (mit dem Baaaaaggy Baaaag waere das uebrigens nicht passiert!), seitdem kann er seine Schulter nicht mehr herunter nehmen. egal, so siehts ja auch gut aus..



Abends dann endlich mein ersehntes erstes Bier seit 5 Wochen! Wohl im Gluecksrausch auf dieses Bier zogen wir uns die am Abend erworbenen Scheichgewaender an und sprangen lustig durchs Zimmer, so wie es die echten Scheichs auch schon seit Jahrhunderten machen.


Am naechsten Tag folgte dann ein Highlight: Die Wuestentour (Zitat Taxifahrer: "Ich weiss nicht, ob die euch gefallen wird. Da gibts nur Sand!"). Trotz dieser ernuechternden Info wagten wir das Wagnis..Hahaha...Und siehe da, es war ein voller Erfolg. Neben Posen fuer unseren neuen Scheichkalender (weitere anmutende Posen dann im neuen Pirelli Kalender "Scheichs der Welt") wollten jede Menge Touris Bilder mit echten Scheichs - also uns - machen. Und Ruck Zuck hatten wir die Kosten fuer die Tour wieder drin..Bei der Tour wurden folgende Programmpunkte von den Pseudoscheichs abgehakt: Dune Bashing (mit den Jeeps ueber die Duenen duesen (oha, Alliteration!), Sandboarding, Quad fahren, Kamel reiten, arabisches Buffet (mit Alkohol muss ich an dieser Stelle erwaehnen) essen, Bauchtanz. Die folgenden Bilder sind kaeuflich zu erwerben unter http://www.kaufste-einen-scheich-kriegste-einen-umsonst.de/:



Abends stand dann noch eine coole Party in einem der Strandclubs Dubai an und am letzten Tag eine Touri-Tour (fuer dieses Wort melde ich uebrigens ein Patent an) - von unserer Taxifahrerallzweckswaffe geleitet - an. Auch hier mussten die Scheichs vor jeder Sehenswuerdigkeit Dubais fotografiert werden (Anordnung von ganz oben, Plakate werden an allen wichtigen Gebaeuden Dubais aufgehaengt). Besonders in Erinnerung blieb mir dabei anscheinend der Rochen. Dieser verfolgte mich naemlich auch im Traum (ey, ich schwoer Alter, der war wirklich da), so dass ich meinen in tiefen traeumen versunkenen Kumpanen mitten in der Nacht unbedingt aufwecken musste, um ihn auch von der tatsaechlichen Anwesenheit des Rochens zu ueberzeugen (schoene Gruesse an Simon an dieser Stelle). So ganz abgenommen hat er es wohl doch nicht. Das schliesse ich jedenfalls aus seinem Kommentar: "Ey fuer die Scheisse hast du mich jetzt aufgeweckt? Penn weiter man!"







Und schliesslich ging leider auch dieses lustige Wochenende viel zu frueh zu Ende. Alex und ich lagen uns noch Minutenlang in den Armen und verbrauchten mehrere Packungen Taschentuecher bis wir uns schliesslich doch voneinander loesten und uns Lebwohl sagen mussten. Doch Alex, sei gewiss, es wird kein Abschied fuer immer sein, spaetestens in Lettland sieht man sich wieder :)

Zum Abschluss noch ein Bild einer Qualle, die verspaetet vom Carneval aus Rio zurueck nach Dubai kam und noch mehrere Restpromille hatte..

Auf wiederseeeeeehen und bis bald in Deutschland!
P.S.: Ich komme am Freitag (27.3.) wieder in Deutschland an. Abends KUZ? Habe gerade am Pool 2 KUZ Karten gegen ein paar Monopoly Rial Scheine getauscht..Lustig, dass man hier auch Mainzer trifft..

Montag, 16. März 2009

Bravo Fotolovestory

So, ich melde mich noch einmal kurz bevor es morgen zum Alex nach Dubai geht. Dieses Mal erspare ich euch groesstenteils das Lesen und stelle trotz miserabler bis unterirdisch schlechter Internetverbindung ein paar Bilder in den Blog..

Die folgenden Bilder sind von unserer Exkursion an die "Corniche", der hiesigen "Ausgehmeile". Da wir aber nicht viel spannendes an der Corniche entdeckt haben, ausser einem hohen Turm mit Fackeln, haben wir uns einfach an den Security-Leuten vorbeigeschmuggelt und sind mit dem Aufzug in den 20. Stock gefahren. Die Aussicht ueber Jeddah und der laessige Swimmingpool haben sich dann doch gelohnt..

Danach sind wir ein chilliges arabisches Restaurant essen gegangen. Matze und ich haben uns dabei gedacht: "Was die Saudis koennen, koennen wir schon lange.." und so sassen wir den ganzen Abend Hand in Hand am Tisch (oder war es nur fuer das Foto, ich weiss es nicht mehr genau..)
Bisschen lustig uebrigens dieser Pferdetransport, der vorn unserem Auto in unseren Compound tuckelte. Lustig auch, wie die Pferde bei jedem Verkehrshuegel Breakdance auf der Ladeflaeche gemacht haben.
Am 27.3. komme ich uebrigens schon wieder zurueck aus Saudi-Arabien. Wer mit mir mal wieder ein Bier trinken will, bitte melden. Aber beeilt euch, denn nach dem ersten bin ich voll und erkenne niemanden mehr..Achja, eins noch, unbedingt anschauen, "Bizkit, the sleep walking dog": http://www.youtube.com/watch?v=z2BgjH_CtIA

Naechste Woche dann noch ein paar lustige Geschichten aus Dubai, bis denne!

Achja, eins noch: Ich bin jetzt stolzer Besitzer einer Mastercard Gold. Hab mich einfach als der arabische Max Mustermann (Mohammed Abdullah) ausgegeben. Sehr clever..Untenstehendes Foto zeigt mich als Chef der Vorfeldkontrolle, ich konnte den Laden einfach nicht so weiterlaufen lassen..

Mittwoch, 11. März 2009

Oli singt den weltbekannten Hit: "How can I breathe with no aiiiiiiiiiir?"

Salaaaaaaaaaam (sagen nur die ganz coolen hier und dazu gehoere ich nach mittlerweile 3,5 Wochen Saudi Arabien natuerlich zweifelsohne..)!

Heute auf der Agenda:
  • Tauchen und Musik: 2 Begriffe verschmelzen in pituresker Schoenheit..
  • FC Wueste haut FC Oase die Huette voll!
  • Was tun bei Alkoholentzug?
  • Wie mich Abspritzschlaeuche zum Millionaer machen werden
  • Taxifahrer mit Zwangsneurose

Ihr seht, wir haben viel zu tun, also verschwenden wir keine Zeit und kommen ohne weitere Umwege zum Thema:

Heute beginnen wir mal wieder mit dem Thema "Tauchen". Wie ihr ja wisst, stand letzten Freitag der erste Dive im Meer an. Er lief folgendermassen ab: Bei ca. 12 Meter hohen Wellen tauchten wir ohne viel Zeit zu verlieren in eine Tiefe von 65 Metern ab. Mein Tauchbuddy "Theoretical Matt" verlor sich jedoch alsbald in einer ominoesen Hoehle, deren Tor eine Feuerqualle versperrte. "No Air" Oli musste ihn also schnellstmoeglich aus dieser brenzligen Situation befreien. Eine unmoegliche Mission, zumal die 34 Haie das Unterfangen nicht einfacher machten. So schien es, doch als ich einen kurzen Plausch mit ihnen hielt, erfuhr ich, dass sie begeisterte Tennisspieler sind. So kamen wir also von "Arschbacken zum Kuchen backen" und schon waren sie bereit mir zu helfen. So zogen wir gemeinsam den blau-roten 80er Jahre Hippie Diver aus der Hoehle und sangen an der Oberflaeche Lieder wie "Can't touch me" oder "No Aiiiiiiiiiiiir...". Klingt wenig plausibel? Ist es auch...Fakt ist aber: Schon beim ersten Tauchgang meines Lebens ging ich "Out of air", so dass ich die Luft von meinem Buddy Matthias atmen musste (Danke fuers Lebenretten noch einmal an dieser Stelle!). So enstand mein Tauchspitzname "No Air" Oli. Zusammen mit meinen Tauchfreunden "Theoretical Matt" und Christian "Uuuuuuueeee" Pressepienze lehrten wir allerdings dem Turkeyfish ("My poison hits you, so hard, makes me say: Oh my lord...") das fuerchten (jedenfalls als ich noch Luft zum Atmen hatte :-)..Fuers naechste Mal habe ich mir folgendes vorgenommen: 1. Weniger atmen 2. (Quasi eine Folge aus Punkt 1:) Mehr Luft haben

TOP 2: "FC Wueste 09"

Grosses Highlight letzte Woche: Das Wuestenderby Jeddah gegen Damman. Gepfiffen von Babak Rafati, kommentiert von Johannes B. Kerner und Juergen Klopp (ersteres stimmt sogar wirklich, zweiteres bei grober Auslegung der Tatsachen ein bisschen..). Viel erwartet hatte ich vorher eigentlich nicht, dann war es aber doch ein super Event. Ich als eingefleischter Jeddah Fan war natuerlich mega happy ueber den 3:0 Sieg "meiner" Mannschaft! Darauf habe ich mir erst einmal ein schoens kuehles alkoholfreies Bier gegoennt! Mhhhhhhhm, gibt nix besseres! Apropos Alkoholentzug: 2 Sachen habe ich hier gefunden, die mir ein wenig darueber hinweg helfen. 1. Shisha rauchen (siehe untenstehendes Poserbild, Markus Goldhofer sei recht herzlich gegruesst :-) und 2. ein Lemon/Mint Juice. Schmeckt (mit ein bisschen Fantasie) fast wie Caipi..Wenn man mag kann man dann auch noch so tun, als waere man betrunken. Das ist ein Spass..



Eine ganz grosse Marktluecke uebrigens noch in Deutschland: Abspritzschlaeuche statt Klopapier auf der Toilette. Damit werde ich ihn Deutschland ganz dick absahnen. Einziges Problem: Nasser Fleck am Po. Durchaus stylish jedoch anscheinend bei weissem Gewand. Konnte mich bisher allerdings noch nicht fuer diesen Trend begeistern, bin mir aber sich dass er in Deutschland gut ankommt bei mutigen Trendsettern..

Matze und mein neues Hobby hier ist uebrigens Taxifahren. 2 Eigenschaften praegen dieses Unterfangen in 90% der Faelle.

1. Selbst wenn der Fahrer keine Ahnung hat wo man hin will und dazu auch noch kein Englisch versteht wird man doch zumeist durch hektische Armbewegungen aufgefordert trotzdem ins Taxi zu kommen

2. Wenn man denn erst einmal im Taxi ist, wird - egal ob ein anderes Auto in der Naehe ist oder nicht - alle 7-11 Sekunden gehupt (Intervalle unterscheiden sich nach Taxifahrertyp). Dies ist eine Art der Zwangsneurose wie sie sehr haeufig hier anzutreffen ist und der ich noch gruendlicher auf die Spur gehen muss..

Ein Bild vom Flughafen wollte ich auch noch einmal online stellen. Ihr seht hier den Hajj Terminal von Jeddah. Das interessante daran: Der Terminal wird nur waehrend der ca. 2 monatigen Pilgerzeit der Muslime nach Mekka benutzt, dem Hajj. Den Rest des Jahres steht dieses monumentale und architektonisch anspruchsvolle Terminal einfach leer. Sagen wir dazu einfach mal: ungewoehnlich. Vielleicht noch eins: "An einem grossen Flughafen (Groesse des Flughafens Jeddah ca. 120 qkm) werden unfassbare Kapazitaeten gebunden" :-)

Ich verabschiede mich mit einer grossartigen Begebenheit aus einem der lezten Arbeitstage:

Deutscher Mitarbeiter der Fraport platzt in ein Meeting mit Saudis herein: "......benoetige dringend Entgeltinformationen bezueglich..." Uuuuuuueee (Name geaendert): "Mach mer dann spaeter!" Saudischer Mitarbeiter (zeigt auf den hinausgehenden deutschen Mitarbeiter und fragt Herrn Uuuueee): "Mahmoud Denspeta?" (fuer diejenigen mit weniger schneller Auffassungsgabe noch einmal in Lautschrift: Machmud Denspaeter)

Ma-salaaaaaaaaaaaaaaaam und bis die Tage!

Mittwoch, 4. März 2009

Blobby und die Haie tauchen aus 18 Metern ohne Luft auf

Brrrrr, am Montag ist hier eine sibirische Kaltluftfront vorbeigezogen, die uns Tiefstwerte von bis zu 22 Grad gebracht hat. Mir ist immer noch ganz kalt aber tapfer wie ich bin erhole ich mich langsam bei mttlerweile wieder angenehmen 30 Grad von dem extremen Kaelteschock..

Vorneweg aus aktuellem Anlass und aufgund akuten Draengens einer gewissen Person (Taeglicher Standardspruch: "Na Oli, hast du DAS schon in deinen Blog geschrieben?" oder wahlweise auch "Das will ich dann aber auch in deinem naechsten Blog lesen!"). Daher - um diese Person zufriedenzustellen - eine offizielle Pressemeldung des DTkB (Deutscher Tischkicker Bund):
"CMK (Name aus pressetechnischen Gründen anonymisiert), ehemaliger Familienmeister im Einser-Tischkickerspielen (Altersklasse U12) hat sich offenbar von seiner Formkrise erholt. Eindrucksvoll setzte er sich gegen die fuehrenden der aktuellen Tischkickerliga buchstaeblich im Alleingang durch. Gratulation zu dieser hervorragenden (wohl nicht wiederholbaren) Einzelleistung. Maengel liegen bei CMK allerdings noch im Spiel mit einem Teamkameraden. Der DTkB wuenscht CMK noch viel Erfolg fuer seine weitere Tischkickerkarriere!"

So, wie versprochen gibts erst einmal ein paar Infos zum Tauchen:

Nach wertvollen Erfahrungen im Pool bei Maggie ("Oli, what you're about to do is extremely dangerous but you're a (Lautschrift -->) "tramandes" diver! The stage is yours!") wird es am Freitag also endlich raus aufs Open Water gehen. Wir sind aber ganz entspannt, denn wir haben - Allah sei Dank - schon beruhigende Stories gehoert:
1. Haie gibt es hier auch, aber um sie zu sehen braucht man schon ein "Riesenglueck" (kommt dann natuerlich darauf an, wie man dieses definiert..)

2. Bei Maggie's (unsere Tauchlehrerin) erstem Tauchgang ist sie erst einmal "Out of air" gegangen und dann aus 28 Meter ohne Luft hochgetaucht. Nicht so ganz ungefaehrlich fuer Lunge etc..Merke: Hochtauchen aus 28 Metern ohne Luft moeglichst vermeiden..

Foto von unseren Uebungen folgt noch an dieser Stelle! Beim naechsten Blog dann mehr ueber den Tauchgang und meine Freunde, die Haie..

Ich habe euch uebrigens wieder einmal etwas mitgebracht:
1. Blobby Volley - das weltgroesste Zockerspiel als Download unter http://www.chip.de/downloads/Blobby-Volley_12990993.html
Mittlerweile hat sich ein harter Wettkampf zwischen Matze und mir gebildet. Ich muss zugeben, dass ich mich mit einem der weltgroessten Blobbysportler messe, kann aber auch schon einen Erfolg fuer mich verbuchen. Das folgende Bild zeigt einen unserer spannenden Fights, den ich am Ende leider doch verloren geben musste (hierbei sei gesagt: Achtung! Blobby Volley kann unter Umstaenden grosses Aggressionspotential hervorrufen!)..


2. Gebt mal bei Youtube Remi Gaillard ein. Als Beispiel folgender Link:
http://www.youtube.com/watch?v=hqOBR_Xbw2I
Jaja, ist ja gut Adiam, ich trete bald auch in die Gruppe ein :-)

Eine skurille Story vielleicht noch:
Wie ja schon berichtet (glaube ich zumindest) arbeiten hier in Saudi Arabien viele guenstige Hilfskraefte aus Indien oder Pakistan. So auch unser letzter Taxifahrer. Die Story begann schon beim Einsteigen, als der uebermotivierte Fahrer Matze beinahe den Fuss ueber den Haufen fuhr (oh mein Gott, das haette ein schlagartiges Ende der Tauchkarriere bedeutet :-) und ging damit weiter, dass der gute Mann zu allem, was in der Welt vor sich ging, gerade vor sich geht oder auch in Zukunft noch vor sich gehen wird, eine Meinung hatte. So auch zu den Herren Hitler und Mussolini. Diese seien keinesfalls verrueckt gewesen, sondern hatten ein gutes Recht darauf die Welt unterwerfen zu wollen (uebrigens keine Einzelmeinung hier..). In diesem Moment war es auch, dass Matze lernte: man kann nicht mit jeder Person auf diesem Planeten diskutieren, sondern man muss ab und an einfach mal eine Kassette mit den Worten "Yes" und "Mhm" anmachen. Noch eine wertvolle Lektion des Taxifahrers: Pakistanis sind keine Terroristen! Ich kenne das jemanden, der Tags darauf eine - sagen wir einmal geringfuegig abweichende - Meinung ausserte..
Noch ein Ausblick auf kommende Blogs:
  • am 17.3. gehts zum Alex nach Dubai, vielleicht finde ich dort auch einmal wieder ein alkoholhaltiges Getraenk..Die Spannung bleibt erhalten..
  • Tauchen unter Haien: Fressen oder gefressen werden..

Bis bald dann, Oli


P.S.: Beim Tatort (dem ersten in meinem Leben) habe ich vergangenen Sonntag gesehen, dass ich voellig umsonst mein Schloss habe aufbohren lassen. Kriminalinspektor Huber zeigte mir, dass es auch eine Kreditkarte tut. Wie dumm von mir..

P.S.2: F--------------------------------S---------------------------V!!!!!!!!!!!!!

P.S.3: Morgen das unfassbar spannende Fussballspiel Al Etihad Jeddah gegen irgendeinen anderen Wuestenclub. Und wer ist bei diesem Mega-Event live dabei? Ich! Zitat: "Meeeeensch, Klasse!"